Trailer zu ”Die reichen Leichen. Ein Starnbergkrimi”

Die reichen Leichen. Ein Starnbergkrimi

TV-Heimatkrimi von Dominik Graf. Im See schwimmt eine Leiche – es ist der tote Kini.
"Dicke Schlitten, schnöselige Reiche und ständig alle besoffen.“ Die Klischees über Starnberg kennt Polizeimeisteranwärterin Ariane Fink (Annina Hellenthal) recht gut. Polizeichef Lu Reinhold (Andreas Giebel) führt sie an ihrem ersten Tag persönlich in die Besonderheiten seines Städtchens ein, als die Nachricht vom Toten im See in die morgendliche Lagebesprechung platzt. Der Ertrunkene sieht aus wie der Kini – ausgerechnet! Sogar die Spuren am Ufer gleichen denen in der Todesnacht von Märchenkönig Ludwig II., dessen Legende von den Amateurforschern der Gegend und dem Geheimbund der königstreuen „Ludisten“ eifrig am Leben erhalten wird. Um mehr über den „alten Fall“ zu erfahren, besuchen Ariane und der impulsive Kripo-Ermittler Timo Senst (Florian Stetter) den Privatgelehrten Josef Hauferding (Eisi Gulp). Kurz darauf häufen sich die seltsamen Verbrechen: Mäzenatin Maggie wird über den Haufen gefahren und eine junge Frau entführt – die Sisi… „Ganz toll“ fand Hannes Jaenicke, der Sisis Vater spielt, Grafs Heimatkrimi, „weil er nie konventionell ist“. Da hat er recht: Neben etlichen Seitenhieben aufs Leben in Starnberg bietet Grafs Schnurre vor allem viele groteske Momente und unterhaltsam ausgemalte Klischees. Ihre Stärke liegt eher in den kleinen Momenten, in einzelnen Szenen (die Sterbeszene!), Regieeinfällen, Figuren, Dialogen und Darstellerleistungen als in der Story, die doch mild enttäuscht und etwas bemüht wirkt – eher luftig als intensiv.

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