Trailer zu ”Der Boandlkramer und die ewige Liebe”

Der Boandlkramer und die ewige Liebe

Der Boandlkramer ist der personifizierte Tod. Unter der Regie von Joseph Vilsmaier („Schlafes Bruder“) spielt Michael Bully Herbig die bayerische Volksmärchenfigur, die von Amors Pfeil getroffen wird
Der Boandlkramer (Michael Bully Herbig) ist verliebt: „Des bumpert ja grad so, als ob ich ein Herz hätt’“, wundert sich der Sensenmann. Doch wie soll er der anmutigen Gefi (Hannah Herzsprung) seine Liebe gestehen? Nur Menschen, die dem Tod geweiht sind, können ihn sehen. Der Boandlkramer hofft auf die Hilfe des frisch verstorbenen Heiratsschwindlers Max Gumberger („Leberkäsjunkie“ Sebas­tian Bezzel) und schließt einen Pakt mit dem Teufel (scheinheilig: Hape Kerkeling), der die göttliche Ordnung gehörig durcheinanderwirbelt. Michael Bully Herbig hat den Boandlkramer schon einmal gespielt: in Joseph Vilsmaiers „Die Geschichte vom Brandner Kaspar“ (2008). Zusammen mit den Drehbuchautoren Ulrich Limmer („Das Sams“) und Marcus H. Rosenmüller („Sommer in Orange“) haben sie die Idee zu dieser Fortsetzung entwickelt. Dass die mit naivem Charme und Situationskomik inszenierte Geschichte selbst Zuschauer aus dem hohen Norden begeistert, liegt vor allem an Bully Herbig, dessen spitzbübische Spielfreude immer wieder an den großen Humoristen Karl Valentin erinnert. Joseph Vilsmaier („Comedian Harmonists“) hat die Premiere seines Films nicht mehr erlebt. Drei Monate nach Ende der Dreharbeiten hat ihn der Boandlkramer in den weiß-blauen Himmel der Bayern gebracht. Mit diesem Herzensprojekt hat er sich in Würde verabschiedet.

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