Bibi & Tina – Einfach anders

Hex, hex! Der Kino-Neustart mit den Hauptdarstellerinnen aus der TV-Serie ist erstaunlich frisch und temporeich ausgefallen
Auf dem Martinshof ist ordentlich was los: Die Freundinnen Bibi (Katharina Hirschberg) und Tina (Harriet Herbig-Matten) müssen sich mit drei schwierigen Feriengästen herumschlagen: Silence sagt kein Wort, Spooky glaubt an Aliens, und Disturber will mit niemandem auf der Welt etwas zu tun haben. Dazu hat Graf Falko (Holger Stockhaus) große Probleme. Denn ein seltsamer Typ namens V. Arscher (Kurt Krömer) will bewiesen haben, dass der Graf gar nicht der Erbe von Schloss Falkenstein ist. Und dann scheint auch noch ein Raumschiff in der Nähe gelandet zu sein – was Menschen dazu bringt, ab­surde Verschwörungstheorien zu verbreiten. Da kommt Bibi mit dem Hexen gar nicht mehr hinterher. Die ebenso unaufdringlich wie sympathisch erzählte Geschichte hat Detlev Buck („Bibi & Tina 1 – 4“, „Hände weg von Mississippi“) gewohnt launig und temporeich in Szene gesetzt – immer wieder unterbrochen von Musicaleinlagen, in denen die acht wichtigsten Figuren einen jeweils passenden Song singen. Zudem bringt Komiker Kurt Krömer, der gleich ein halbes Dutzend Rollen übernimmt, Schwung ins Franchise, dem mit der TV-Serie von 2020 (ebenfalls mit Katharina Hirschberg und Harriet Herbig-Matten in den Hauptrollen) die Luft auszugehen drohte.

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