Trailer zu ”Yesterday”

Yesterday

Die britischen Filmemacher Danny Boyle und Richard Curtis entführen den Zuschauer in eine Welt, in der es die Musik der Beatles nie gegeben hat
Den Traum vom großen Durchbruch hat Jack Malick (Himesh Patel), der in Suffolk durch die Pubs tingelt und auf Familien­feiern singt, schon begraben, als er während eines globalen Stromausfalls von einem Bus angefahren wird. Nach seiner Ent­lassung aus dem Krankenhaus stellt er fest, dass die Beatles aus dem Gedächtnis der Menschheit gelöscht wurden. Jack ist der Einzige, der sich an ihre legendären Hits erinnern kann. Und so beschließt er, ihre Songs als seine eigenen auszugeben. Schon bald klingelt ein bekannter Popstar (wunderbar selbstironisch: Ed Sheeran spielt sich selbst) an seiner Tür, um mit ihm auf Tour zu gehen. „Yesterday“ ist der erste ­gemeinsame Film von „Train­spotting“-Regisseur Dan­ny Boyle und Drehbuchautor Richard Curtis („Notting Hill“). Dass sie nie zuvor zusammengearbeitet haben, ist nicht erstaunlich. Boyles energetischer Inszenierungsstil scheint so gar nicht zu den warmherzigen Romanzen zu passen, die Curtis seit „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ geschrieben hat. „Yesterday“ zeigt nun, dass die beiden sehr wohl miteinander harmonieren. Vielleicht auch, weil sich Danny Boyle als Regisseur zurückgenommen und seine Arbeit ganz in den Dienst eines clever und charmant geschriebenen Skripts gestellt hat. Zusammen ist ihnen ein Film geglückt, der mit originellen Details zu überraschen weiß. Doch das alles wäre nichts ohne die unsterblichen Songs der Beatles, die Himesh Patel auf kongeniale Weise interpretiert.

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