Trailer zu ”Wilson – Der Weltverbesserer”

Wilson – Der Weltverbesserer

Er ist ein chronischer Menschenhasser, der seiner Einsamkeit entfliehen will: Woody Harrelson spielt einen Verlierer, der un­versehens eine eigene Familie und späte Vaterfreuden erlebt
Er ist ein Zyniker und ein frustrierter Optimist: Wilson (Woody Harrelson) sucht permanent die Nähe zu anderen Menschen, nicht ohne sie zu beleidigen oder auf unverschämte Weise zu belehren. So gesehen ist er der perfekte Antiheld der Donald-Trump-Ära. Die Figur dieses aufdringlichen Misan­thropen basiert auf der gleichnamigen Graphic Novel von Daniel Clowes, der auch das Drehbuch verfasste. Wilson nimmt nach dem Tod seines Vaters wieder den Kontakt zu Exfrau Pippi (Laura Dern) auf, die er siebzehn Jahre lang nicht mehr gesehen hat. Bei dieser Gelegenheit erfährt er, dass er eine Tochter im Teenageralter hat, die von der Mutter seinerzeit zur Adop­tion freigegeben wurde. Gemeinsam mit der jungen Claire (Isabella Amara) will Wilson auf seine verdrehte Art das Familienglück nach­holen, nach dem er sich ein Leben lang gesehnt hat. Die Chemie zwischen Woody Harrelson und Laura Dern stimmt, aber der Funke will trotzdem nicht recht überspringen. Der von Craig Johnson inszenierte Film schwankt unentschlossen zwischen Komödie und Charakterdrama, und selbst ein Starschauspieler wie Woody Harrelson kämpft zwischendurch mit den schwachen Dialogen, die das Drehbuch für ihn vorgesehen hat.

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