Trailer zu ”What Happened to Monday?”

What Happened to Monday?

Noomi Rapace spielt sieben Schwestern in einer feindlichen Umwelt
Die Welt in nicht ferner Zukunft: Um der Überbevölkerung und der Lebensmittelknappheit Herr zu werden, verordnet die Regierung eine drakonische Einkindpolitik. Bei Verstößen gegen die Vorschrift schreitet das Kinderzuteilungsbüro unter Leitung der gnadenlosen Nicolette Cayman (Glenn Close) ein. Die Kinder wer­den den Eltern weggenommen und eingefroren, so lange, bis sich die ökologische Krise angeblich wieder verbessert hat. Woran niemand glaubt. Erst recht nicht der alte Terrence Settman (Willem Dafoe), der sieben Schwestern großzog und sie nach Wochen­tagen benannte. In der Außenwelt treten die Geschwister in der Tarnidentität einer einzigen Person auf, die vor den Kontrollorganen als Karen Settman ausgewiesen wird. Montags spielt Monday die Karen Settman, Dienstags ist Tuesday an der Reihe und so weiter. Die anderen Schwestern dürfen in dieser Zeit das Haus nicht verlassen. Das geht eine Weile gut, doch dann kommt der Tag, als Monday spurlos verschwindet. Um ihr Verbleiben aufzuklären, müssen die Schwestern riskante Abstecher in die Außenwelt unternehmen. Die sieben Schwestern werden allesamt von Noomi Rapace gespielt, die durch ein raffiniertes technisches Verfahren vervielfacht wurde. „What Hap­­pened to Moday?“ von Tommy Wirkola („Hänsel & Gretel: Hexen­jäger“) beginnt wie ein gesellschafts­kritischer Science-Fiction-Film aus den Siebzigern und wird dann schnell zum Actionkracher im semiutopischen Gewand. Noomi Rapace erbringt in Ge­stalt der mit unterschiedlichen Temperamenten ausgestatteten Schwestern eine wahre Energieleistung. Glenn Close spielt eine ähnlich bies­tig-böse Rolle wie in „The Girl with All the Gifts“, und auch Willem Dafoe in der Rolle des besorgten Großvaters hat man lange nicht so gut gesehen. Die Actionszenen sind dras­tisch, einige der Prügeleinlagen würden selbst einem James-Bond-Film zur Ehre gereichen. Wenn man einige ­Ungereimtheiten und Storylöcher übersieht, darf man sich eines Science-­Fiction-Thrillers der gehobe­nen Sorte erfreuen.

DIESEN FILM WÄHLEN