Trailer zu ”Verachtung”

Verachtung

Nach dem Roman von Jussi Adler-Olsen: Die Ermittler vom Sonderdezernat Q stoßen auf ein dunkles Kapitel der dänischen Geschichte
Die Beziehung zwischen Carl Mørck (Nikolaj Lie Kaas) und Hafez el-Assad (Fares Fares), den beiden Ermittlern vom Sonderdezernat Q der Kopenhagener Polizei, hat ihren Tiefpunkt erreicht. Assad hat sich um eine Stelle im Betrugsdezernat beworben, in einer Woche wird er versetzt. Carl ist enttäuscht, aber nicht bereit, sich seine Gefühle einzugestehen. Umso ungehobelter und abweisender verhält er sich seinem Kollegen gegenüber. Einen letzten Fall müssen sie noch zusammen lösen: In einer verlassenen Wohnung wur­den drei mumifizierte Leichen gefunden. Sie sitzen an einem gedeckten Tisch, ein vierter Platz ist frei. Bei ihren Recherchen stoßen die beiden Ermittler auf einen Ort, an dem sich die Toten vor langer Zeit schon ­einmal begegnet sind: eine Besserungsanstalt für „leichtlebige“ Mädchen auf der Insel ­Sprogø, die 1961 geschlossen wurde (und die es ­wirklich gegeben hat). Der Arzt der Anstalt, Dr. Curt Wad, leitet mittlerweile eine renommierte Fertilisationsklinik. Dass mit Christoffer Boe bereits der dritte Regisseur für die Sonderdezernat-Q-Reihe nach den Romanen von Jussi Adler-Olsen verpflichtet wurde, würde man nicht vermuten. „Verachtung“ trifft den lakonischen Erzählton und die melancholische Grundstimmung der Vorgängerfilme (siehe rechts) genau. Boe gelingt es mühelos, die verschiedenen Hand­lungs­stränge zu einer stimmigen Geschichte zusammenzufügen. Dabei ist dieser Thriller nicht nur ungemein spannend, er wirft auch einen schonungslosen Blick in gesellschaftliche Abgründe.

DIESEN FILM WÄHLEN