Trailer zu ”Sweet Country”

Sweet Country

Ein australischer Ureinwohner wird als Mörder eines Weißen gejagt – packend
Der Australier Warwick Thornton sieht sich als Filmemacher in der Tradition der indigenen Erzählkultur seines Landes. Und in dieser werde die Gegenwart über die Vergangenheit und die Zukunft erzählt. In „Sweet Country“ reist Thornton in die 1920er-Jahre und schildert eine zeitlose Geschichte von Unterdrückung und Ausbeutung. Im Outback erschießt der Ureinwohner Sam einen Weißen. Aus Notwehr, aber das interessiert niemanden. Gemeinsam mit seiner Frau muss er in die Wildnis fliehen. Dort ist der erfahrene Buschmann seinen Verfolgern lange Zeit überlegen, bis es seiner Frau schlechter geht. Der Mix aus Western, Thriller und Drama basiert lose auf Überlieferungen des Großvaters von Drehbuchautor David Tranter. Bei der Inszenierung steht das Dramatische jedoch weniger im Vordergrund, stattdessen setzt der Regisseur auf ruhige Zwischentöne und eine starke Bildsprache: Nicht selten wohnt auch den imposantesten Landschaftsaufnahmen Poesie inne. Zugegeben, wer diese entdecken will, braucht etwas ­Geduld, aber es lohnt sich.

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