Supernova

Ein langjähriges Liebespaar ringt mit den Folgen einer unheilbaren Krankheit
Sam (Colin Firth), ein gefeierter Pianist, hat seine Karriere aufgegeben, um voll und ganz für seinen Freund, den an einer früh einsetzenden Demenz erkrankten Schriftsteller Tusker (Stanley Tucci), da zu sein. In ihrem alten Wohnmobil brechen sie zu einer gemeinsamen Reise durch den Nordwesten Englands auf. Sie wollen alte Freunde und Familienmitglieder besuchen und an vertraute Orte zurückkehren. Sam fällt es nicht leicht, die Zeit, die ihnen noch bleibt, zu genießen. Während er darunter leidet, dass ihm sein Lebensgefährte allmählich ent­gleitet, findet Tusker, man solle nicht um jemanden trauern, der noch lebt. Doch die Frage, wie es in Zukunft weitergehen soll, erscheint unausweichlich. Dass ihre ­Antworten unterschiedlich ausfallen, stellt ihre Freundschaft auf eine harte Probe. Colin Firth („The King’s Speech“) und Stanley Tucci („Der Teufel trägt Prada“) nähern sich ihren Rollen auf sehr behutsame Weise. Vom ersten Moment an gelingt es ihnen, die Zuschauer an den widerstreitenden Empfindungen ihrer Figuren teilhaben zu lassen. „Supernova“ ist ein Film, der auf große Gesten verzichtet und durch seine zurückhaltende Inszenierung umso tiefer berührt.

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