Trailer zu ”Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers”

Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers

Der gigantische Abschluss der Triple-Trilogie nach 42 Jahren: J. J. Abrams macht das Sternenkrieger-Epos und sich selbst endgültig zur Kinolegende.
Er ist wieder da: Imperator Palpatine (Ian McDermid) ist von den Toten auferstanden und schmiedet vom Planeten Exogol den Plan, die Erste Ordnung durch eine noch furchterregende Macht zu ersetzen und die Galaxie ein für alle Mal unter seine Kontrolle zu bringen. Um die finsteren Pläne des Ober-Sith zu durchkreuzen, machen sich die Rebellen um Rey (Daisy Ridley), Poe (Oscar Isaac), Finn (John Boyega), Lando Calrissian (Billy Dee Williams) und Chewbacca (Joonas Suotamo) im Auftrag von Leia (mithilfe von Aufnahmen aus alten Filmen dabei: die 2016 verstorbene Carrie Fisher) auf eine gefährliche Reise durch den Hyperraum. Verfolgt von Supreme Leader Kylo Ren (Adam Driver) und seinen Schergen. Nach leicht hektischem Beginn – hier sind auch die meisten Szenen mit Carrie Fisher zu sehen – findet der Abschluss der dritten „Star Wars“-Trilogie schnell seinen Rhythmus. Der neunte Teil ist optisch der mit Abstand beste Film – so ein grandioses Bildergewitter gab es in Georg Lucas’ Sternenevangelium noch nicht zu sehen! Doch Regisseur J. J. Abrams, der bereits „Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“ (2015) gedreht hat, gelingt noch mehr: Ohne spürbaren Druck tritt er der Erwartungshaltung der Fans mit vielen Verweisen auf die Original-Trilogie sowie launigen Gags und Sprüchen entgegen. Zudem tut es „Star Wars“ gut, dass verstärkt an realen Sets gedreht wurde; gerade die in der Wüste von Wadi Rum (Jordanien) gedrehten Szenen wirken lebendig und „echt“. Die Mischung aus Computereffekten und animatronischen Figuren stimmt und belebt den Charme der ersten drei Filme wieder. In der zweiten Hälfte gibt es viele Überraschungen, etwa die Enthüllung von Reys Vorfahren, einen Rebellenspion bei der Ersten Ordnung oder einen Flirt von Poe mit Zorri Bliss (Keri Russell) vom Schneeplaneten Kijimi. Tja, und während der packenden Schlacht auf Exogor entscheidet sich endlich, wer denn nun der „Skywalker“ ist, dem dieser gelungene Abschluss der Sci-Fi-Saga seinen Filmtitel verdankt.

DIESEN FILM WÄHLEN