Trailer zu ”Power Rangers”

Power Rangers

Im Kino-Reboot der langlebigen TV-Serie müssen fünf Teenager die Erde gegen außerirdische Angreifer verteidigen
Sie fühlen sich als Versager, haben keine Freunde und sind auf der Suche nach sich selbst, doch was soll’s: In Wahrheit sind sie die Power Rangers, fünf Superhelden, deren Bestimmung es ist, unseren Planeten zu retten – sie wissen es nur noch nicht. Erst als sich Jason, Kimberly, Billy, Trini und Zack zur selben Zeit in einem stillgelegten Bergwerk aufhalten und in den Besitz verschiedenfarbiger Fossilien gelangen, entwickeln sie über Nacht ungeahnte Superkräfte. Kurz darauf stoßen sie auf ein uraltes Raumschiff, wo ihnen ein ehemaliger Ranger als Hologramm (Bryan Cranston) erscheint, um sie auf ihre Mission vorzubereiten: Die „abgrundtief böse“ Rita Repulsa (Elizabeth Banks) ist auf der Suche nach einem mysteriösen Zeo-Kristall, der ihr die Macht über das gesamte Universum verleihen würde. Um das zu verhindern, müssen sich die fünf Schüler innerhalb weniger Tagen in furchtlose Krieger verwandeln. Unter der Regie von Dean Israelite, der zuletzt das Zeitreise-Abenteuer „Project Almanac“ inszeniert hat, erleben die Power Rangers ihre Wiederauferstehung auf der Kinoleinwand. Mit der Comic-Konkurrenz aus dem Marveluniversum können es die jugendlichen Superhelden wider Willen zwar nicht ganz aufnehmen, doch das war auch nicht ernsthaft zu erwarten. Immerhin ist es der Neuverfilmung gelungen, sich ziemlich deutlich vom unfreiwillig komischen Plastikimage der TV-Serie und der Kinofilme aus den 90ern zu emanzipieren. Die Ausgangssituation weckt Erinnerungen an „Chronicle – Wozu bist du fähig?“. Dass sich der Film anschließend auf die nicht ganz reibungslose Heldengenese der sympathischen, zielgruppengerecht gecasteten Darsteller (u. a. Popsternchen Becky G und RJ Cyler aus „Ich und Earl und das Mädchen“) konzentriert, macht Sinn. Regisseur Israelite bemüht sich zwar um einen humorvollen Erzählton, doch etwas mehr Ironie hätte der Geschichte durchaus gut getan. Die Zerstörungsorgie am Ende des Films ist so vorhersehbar wie unvermeidlich, fällt – auch wegen der eher dürftigen Computertricks – aber besonders öde aus.

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