Trailer zu ”Overdrive”

Overdrive

Scott Eastwood drückt als Gentleman-Autodieb aufs Gaspedal und begibt sich auf Sightseeingtour durch die schönsten Orte Südfrankreichs
Scott Eastwood kann mittlerweile die Augen so zukneifen wie sein berühmter Vater Clint, als Schauspieler ist er allerdings weiterhin um Anerkennung bemüht. Daran wird auch der von Luc-Besson-Spezi Pierre Morel produzierte französische Actionfilm „Overdrive“ nichts ändern. Eastwood junior spielt den Autodieb Andrew, der mit seinem Halbbruder Garrett (Freddie Thorp) durch Südfrankreich zieht. Die beiden sind spezialisiert auf den Diebstahl wertvoller Oldtimer. Gleich zu Beginn des Films entwenden sie eine solche Luxuskarosse aus einem fahrenden Truck. Das ist spektakulär gefilmt, aber auch schon eine der besten Szenen von „Overdrive“. Die Brüder geraten ins Fadenkreuz des mächtigen Verbrecherbosses ­Morier (Simon Abkarian), der sie zwingt, innerhalb einer Woche einen unbezahlba­ren PS-Boliden seines Konkurrenten Max Klemp (Clemens Schick) zu klauen. Eine verwegene Hetzjagd beginnt. Die aber nur halb so aufregend ist, wie die Macher das wohl gern hätten. „Overdrive“ kommt über eine Minimalversion von „The Fast and the Furious“ nicht hinaus und ist mit untalentierten Gesichtsvermietern wie Ana de Armas oder Gaia Weiss besetzt. Die vielen schönen Frankreichbilder dürften vor allem der Tourismusbehörde gefallen. Einige Actionszenen sind recht gelungen, aber die Story ist dünn und gleicht einer Episode von „Alarm für Cobra 11“. Scott Eastwood sollte sich ernsthaft von seinem Vater beraten lassen.

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