Trailer zu ”Niemals selten manchmal immer”

Niemals selten manchmal immer

Das auf der Berlinale 2020 mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnete Teenagerdrama erzählt aus dem Leben einer US-Schülerin, die ein Kind erwartet
Autumn (Sidney Flanigan) ist schwanger, doch das Kind will sie auf keinen Fall behalten. In Pennsylvania, wo die siebzehnjährige Schülerin lebt, braucht sie für einen Schwangerschaftsabbruch die Zustimmung ihrer Eltern. In New York ist das anders. Zusammen mit ihrer Cousine Skylar (Talia Ryder) steigt Autumn eines Morgens in den Bus, ihr Ziel ist eine Abtreibungsklinik in Brooklyn. In ruhigen Einstellungen folgt Eliza Hittman („Beach Rats“) den beiden Mädchen auf ihrer Reise ins Ungewisse. „Niemals selten manchmal immer“ zeigt, welche Hindernisse Frauen in den USA überwinden müssen, die sich für eine Abtreibung entschieden ­haben. Doch das eigentliche Thema des Films, der durch seine authentische Erzählweise berührt, ist das unangemessene Verhalten der Männer, das für junge Frauen eine latente Bedrohung darstellt. Die näheren Umstände der Schwangerschaft bleiben im Ungewissen, doch die gesellschaftlichen Verhältnisse skizziert der Film mit erschütternder Deutlichkeit.

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