Ein griechischer Sommer

Stimmungsvolle Komödie über die Liebe eines kleinen Jungen zu einem Pelikan - mit viel griechischem Lebensgefühl.
"Ein griechischer Sommer" ist die erste Regiearbeit des Deutschen Olivier Horlait, und man merkt seiner sonnendurchfluteten Komödie deutlich an, dass er lieber am Mittelmeer als an der kalten Nordsee dreht. Held der Story ist der Fischerssohn Yannis (Thibault Le Guellec), der nach dem Tod der Mutter unter den Launen seines griesgrämigen Vaters ("Arizona Dream"-Regisseur Emir Kusturica) zu leiden hat. Durch Zufall findet er einen verletzten Pelikan-Jungvogel, den er liebevoll aufpäppelt. Als dieser ausgewachsen ist, wird er zur Attraktion der Insel und lockt Scharen von Touristen in den zuvor verarmten Ort.
Es ist eine einfache Geschichte, die Olivier Horlait erzählt, aber er lädt sie mit so viel Witz, Charme und griechischer Yamas-Fröhlichkeit auf, dass man am liebsten sofort das nächste Flugticket buchen möchte. Und der eigentliche Star des Films ist sowieso der urige Pelikan.