Trailer zu ”Meine Cousine Rachel”

Meine Cousine Rachel

„Notting Hill“-Regisseur Roger Michell legt eine nostalgische Erzählung über Lust und Paranoia vor
Das Gesellschaftsdrama „Meine Cousine Rachel“ von Daphne du Maurier wurde erstmals 1952 mit Richard Burton und Olivia de Havilland verfilmt. Der gebürtige Südafrikaner Roger Michell legt jetzt eine weitere Adaption vor, die hinter dem Original weit zurückbleibt. Im Mittelpunkt steht der Waisenjunge Philip (Sam Claflin), der bei seinem Onkel Ambrose aufwuchs. Dieser heiratete später in Italien eine Frau namens Rachel. Nach dem Tod von Ambrose glaubt Philip, dass Ambrose von seiner Gattin ermordet wurde. Er will sich an ihr rächen, doch als er Rachel (Rachel Weisz) kennenlernt, verliebt er sich in sie und wird ihr hörig. Eine obsessive Liebe, ein vager Verdacht – die Story bietet genug Ansatz für großes Gefühlskino. Doch Michell reduziert das Melodram auf seine äußeren Schauwerte und legt ein dekoratives ­Sittengemälde vor, das in seinen schlimmsten Momenten wie eine Verfilmung von Rosamunde Pilcher wirkt.

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