Trailer zu ”Maze Runner: Die Auserwählten in der Todeszone”

Maze Runner: Die Auserwählten in der Todeszone

Das Labyrinth haben sie überlistet, die Brandwüste gerade so überlebt. Jetzt versuchen sich die Auserwählten um Thomas am Einbruch in eine hermetisch abgeriegelte Metropole.
Man könnte Regisseur Wes Ball für seine abschließende Adaption der Buchreihe „Maze Runner“ einige Ohrfeigen ­verpassen. Nach starkem Beginn, bei dem Hauptfigur Thomas (Dylan O’Brien) auf der Suche nach seinem Kumpel Minho (Ki Hong Lee) einen Transportzug auf spektakuläre Art und Weise kapert, flacht das Abenteuer ab. Denn fortan dominieren auf dem Weg zur „letzten Stadt“ viele Wanderungen durch düstere Tunnel und vorhersehbare Rettungsaktionen. Misslungen ist der letzte Besuch in der Todeszone aber nicht, vor allen Dingen der visuelle Einfallsreichtum überzeugt. Die gläsernen Hochhausbauten und schimmernden Leuchtreklamen, die das Hauptquartier des Biokonzerns WICKED zieren, katapultieren den Zuschauer in eine unheilvolle Hightechwelt. Dazu gesellen sich ein konsequent zu Ende gedachtes Finale und eine überzeugend aufspielende Kaya Scodelario, die als Thomas’ Freundin Teresa ordentlich Girlpower versprüht. Dass es „Maze Runner – Die Auserwählten in der Todeszone“ in dieser Form überhaupt in die Kinos geschafft hat, grenzt übrigens an ein Wunder. Hauptdarsteller Dylan O’Brien („Teen Wolf“, „American Assassin“) verletzte sich bei einem Auto­stunt so schwer, dass der Dreh zunächst auf unbestimmte Zeit unterbrochen werden musste. Der New Yorker erholte sich jedoch schnell wieder von seinen Brüchen und unterstreicht hier seinen Ruf als kommender Actionsuperstar.

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