Luca

Ein vermeintliches Seemonster erkundet die Welt im Körper eines Jungen.
Luca ist zwar nur ein Teenager, aber bereits jetzt stellt er sich eine existenzielle Frage: Die Welt muss doch mehr bieten, als jeden Morgen Fische auf die Weide zu bringen. Der kleine Junge ist fasziniert von den Menschen, die auf ihren Fischzügen Artefakte hinterlassen, Luca und seine Familie aber als Monster ansehen. Das ändert sich, als Luca auf den gleichaltrigen Alberto trifft. Alberto gehört zwar auch zu Lucas Spezies, lebt jedoch an Land. Schnell stellt Luca fest, dass er sich außerhalb des Wassers in einen menschlichen Jungen verwandelt. Während er voller Neugier die Welt der Menschen erkundet, Freundschaft mit einem forschen Mädchen schließt und einem Rabauken den legendären Portorosso-Cup im Triathlon aus Schwimmen, Pastaessen und Radfahren abjagen will, wird Luca verzweifelt von seinen Eltern gesucht. Die wunderbare Geschichte einer Freundschaft ist sicher nicht das anspruchsvollste Pixar-Abenteuer, bereitet aber jede Menge Vergnügen. Visuell ist der Film, der die italienische Region Cinque Terre mit ihren Küstendörfchen perfekt einfängt, natürlich ein Augenschmaus. Wobei die Animation teilweise zu perfekt ist. Wenn Luca und Alberto über einen fast schon fotorealistischen Strand spazieren, klafft zwischen Vorder- und Hintergrund visuell eine Schere.

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