Trailer zu ”Love, Simon”

Love, Simon

Die Verfilmung des Jugendbuchs „Nur drei Worte“ erzählt von einem homosexuellen Teenager, der sich in einen Jungen verliebt, dessen Identität er nicht kennt
Hat nicht jeder ein kleines Geheimnis, das er lieber für sich behalten würde? So gesehen führt Simon (Nick Robinson, „Du neben mir“) eigentlich ein ganz normales Teenagerleben. Die Vorstellung, in der Öffentlichkeit zu seiner Homosexualität zu stehen, erscheint ihm ziemlich beängstigend. Und ist es nicht ohnehin unfair, dass nur Schwule sich ­outen müssen? Seit Monaten chattet er mit einem anonymen Mitschüler, der ebenfalls homosexuell ist. Als eine seiner E-Mails in falsche Hände gerät, muss Simon eine Entscheidung treffen, die das Vertrauen seiner Freunde nachhaltig erschüttert. „Love, Simon“ basiert auf einem 2015 erschienenen Jugendbuchbestseller. „Simon vs. the Homo Sapiens Agenda“ wurde bei uns unter dem Titel „Nur drei Worte“ veröffentlicht und ist das Romandebüt von Becky Albertalli, einer ehemaligen Kinder- und Jugendpsychologin. Beim Schreiben, so die Autorin, hätte sie immer wieder an die Teenagerfilme von John Hughes („The Breakfast Club“) denken müssen. Die Verfilmung von Greg Ber­lanti („So spielt das Leben“) erinnert eher an die Romane von John Green („Margos Spuren“). Auch hier trifft die Verbindung aus unangestrengtem Erzählton und gebührendem Ernst das Lebensgefühl der Jugendlichen ziemlich genau.

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