Trailer zu ”Life”

Life

Starbesetzter Science-Fiction-Horror, in dem es die sechsköpfige Besatzung der Raumstation ISS mit einer tödlichen, hochintelligenten Lebensform vom Mars zu tun bekommt
Die Crew der internationalen Raumstation ISS steht kurz vor einer wissenschaftlichen Sensation: Als sie eine Forschungskapsel abfangen kann, die von einer lang­jährigen Marsexpedition zurückkehrt, entdeckt die sechsköpfige Besatzung um Dr. David Jordan (Jake Gyllenhaal), Miranda Bragg (Rebecca Ferguson) und Roy Adams (Ryan Reynolds) an Bord eine Probe mit einem Einzeller – der erste Beweis für außerirdisches Leben. Doch die Freude währt nur kurz. Denn das weißliche, nur aus Muskeln und Gehirn bestehende Tentakel-Alien wächst rasend schnell heran und wendet sich schon bald gegen die Crewmitglieder. Und die müssen nicht nur ihr eigenes Überleben sichern, denn die hochintelligente Kreatur hat vor Millionen von Jahren bereits den gesamten Mars ausgelöscht und könnte dasselbe nun mit der Erde wiederholen. Ein fieses außerirdisches Wesen jagt eine überschaubare Anzahl an Figuren durch eine isolierte Location – die Prämisse zum Horroralbtraum „Life“ des schwedischen Regisseurs Daniel Espinosa („Kind 44“) erinnert unweigerlich an Ridley Scotts Sci-Fi-Klassiker „Alien“ von 1979. Dessen klaustrophobischer Horror wird vielfältig variiert, ohne dass die Geschichte an erzählerischer Originalität gewinnt. Dafür wurde viel Sorgfalt bei der Gestaltung der wieselflinken außerirdischen Kreatur verwendet, die tatsächlich sehr außerweltlich wirkt und einige extrem unheimliche, knochenbrechende Auftritte hat. Einige Ekelszenen zeigen zudem, wie sich ausströmendes Astronautenblut in Schwerelosigkeit verhält. Einer der Hauptdarsteller verschwindet überraschend schnell aus der Handlung, auch die übrigen Akteure bleiben unter ihren gewohnten Leistungen. Insgesamt ein schwacher Abklatsch von „Alien“. Warten wir lieber auf Ridley Scotts „Alien: Covenant“.

DIESEN FILM WÄHLEN