Trailer zu ”Letztendlich sind wir dem Universum egal”

Letztendlich sind wir dem Universum egal

Die Jugendbuchverfilmung stellt die Frage: Kann man jemanden lieben, der jeden Tag in einem anderen Körper erwacht?
Der Held dieser Geschichte muss immer wieder aufs Neue herausfinden, wer er (oder sie) ist. Denn „A“ erwacht jeden Morgen in einem anderen Körper. Er hat kein Interesse an ernsthaften Beziehungen und achtet darauf, im Leben der anderen keine Spuren zu hinterlassen – bis er Rhiannon (Angourie Rice) kennenlernt. In der Regel fällt es ihm nicht schwer, am Ende des Tages wieder zu gehen. Diesmal schon, denn A hat sich in Rhiannon verliebt. Doch wie soll er mit ihr zusammen sein, wenn er jeden Tag ein anderer ist? David Levithans „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ zählt zu den spektakulärs­ten Jugendbüchern der letzten Jahre. So einfach, wie die Geschichte klingt, so tiefsinnig sind die Fragen, die der Film aufwirft. Wäre es möglich, jemanden nur ­auf­grund seiner inneren Werte zu lieben, unabhängig von der körperlichen Erscheinung? Und wie würde es sich anfühlen, für einen Tag das Leben eines anderen Menschen zu führen? Im Buch fungiert A als Icherzähler. Da sich der Zuschauer automatisch mit Rhiannon identifiziert, die erst ler­nen muss, mit dieser unglaubli­chen Situation zurechtzukommen, schildert Regisseur Michael Sucsy („Für immer Liebe“) die Ereignisse nun aus ihrer Perspektive. Ein überzeugender Kunstgriff, der auch die Fans der ­Romanvorlage begeistern wird. Denn so erleben sie die herzergreifende ­Geschichte des Buchs aus einem ganz neuen Blickwinkel.

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