Last Night In Soho

„Shaun of the Dead“-Mastermind Edgar Wright beschwört die dunkle Seite der Swinging Sixties.
Für das Studium an einer Modeschule zieht die introvertierte Eloise (Thomasin McKenzie) nach London und kommt im Apartmenthaus einer alten Dame unter. Die blinkende Leuchtreklame vor dem Fenster lässt Eloise im Schlaf zurück in die Sechzigerjahre reisen, wo sie in die Haut der Nachtclubsängerin Sandy (Anya Taylor-Joy) schlüpft und immer mehr den Bezug zur Realität zu verliert. „Last Night in Soho“ startet als Coming-of-Age-Komödie, wächst sich zu einem optisch wie klanglich berauschenden Thriller aus und endet in einem blutigen Horrorszenario mit Referenzen an Roman Polanskis „Ekel“ (1965). Inhaltlich kommt Wrights Geschichte dabei ein wenig dünn daher, schlägt einen mit dem grandiosen Bild- und Sounddesign aber in seinen Bann.

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