Trailer zu ”La La Land”

La La Land

Emma Stone und Ryan Gosling sind unwiderstehlich, und der Film ist es auch: eine Musical-Romanze über zwei Glückssucher in L. A.
Sebastian (Ryan Gosling) träumt davon, einen Jazzclub in L. A. zu eröffnen. Doch stattdessen spielt er auf einer Poolparty in Hollywood Synthie-Pop aus den Achtzigern. „Take On Me“ (a-ha) und „I Ran“ (A Flock of Seagulls) – die Höchststrafe für einen Musiker, der die Klassiker des Jazz verehrt. Doch mit Träumen allein lassen sich keine Rechnungen bezahlen. Mia (Emma Stone) jobbt im Coffeeshop eines Filmstudios und hetzt von einem Vorsprech­termin zum nächsten – immer in der Hoffnung, eines Tages entdeckt zu werden. Mehr als einmal laufen sich Sebastian und Mia zufällig über den Weg, und es dauert eine Weile, bis sie darauf kommen, dass sie möglicherweise füreinander bestimmt sind. Ist ihre Romanze der Beginn von etwas Wunderbarem oder doch nur ein weiterer Traum, der nicht in Erfüllung geht? „La La Land“ ist eine musikalische Liebes­erklärung an das alte Hollywood. In der ers­ten Hälfte des Films dominieren klassische Musical­szenen, im zweiten Teil wird deutlich weniger getanzt und gesungen. Auch wenn die Songs selbst kaum länger im Gedächtnis bleiben, so hat „Whiplash“-Regisseur Damien Chazelle doch eine Fülle unvergesslicher Kinomomente erschaffen. Er lässt Sebastian und Mia über den Sternenhimmel des Griffith-Observa­toriums schweben. Und schenkt ihnen am Schluss einen magischen Augenblick der Selbsterkenntnis, der sich für immer in das kollektive Gedächtnis der Filmgeschichte einbrennen wird. Wenn Sebastian beim nächtlichen Anblick von L. A. zu sehr ins Schwärmen gerät, dann behaup­tet Mia ganz einfach: „Es gibt Schöneres.“ Für den Film gilt das nicht.

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