Trailer zu ”Justice League”

Justice League

Ein Team aus Superhelden um Batman und Wonder Woman muss einen extraterrestrischen Angriff abwehren
Nach dem Tod von Superman eskaliert nicht nur die Gewalt in unseren Städten, es droht auch eine außerirdische Invasion. Um zu verhindern, dass Bösewicht Steppenwolf (O-Stimme: Ciarán Hinds) vom Planeten Apokolips alles Leben auf der Erde auslöscht, schmieden Bruce Wayne alias Batman (Ben Affleck) und Wonder Woman (Gal Gadot) eine Allianz zur Verteidigung der Welt. Mal braucht es mehr, mal weniger Überredungskunst, aber schließlich steht das Superheldenbündnis mit Cyborg (Ray Fisher), The Flash (Ezra Miller) und Aquaman (Jason Momoa). Nicht ganz so düster wie die Vorgängerfilme "Man of Steel" und "Batman v Superman", aber auch nicht eben fröhlich fällt Zack Snyders Superhelden-Gipfeltreffen aus. "Avengers"-Regisseur Joss Whedon sprang gegen Ende ein, als Snyder wegen einer familiären Tragödie aussteigen musste, Whedon ist aber nur als Co-Drehbuchautor genannt. Wie groß sein Anteil am fertigen Film ist, bleibt Spekulation, die Rede ist von einigen Reshoots. Positiv wirken sich die Neuzugänge Flash und Aquaman aus, die den nötigen Humor mitbringen. Die Bösewichtgeschichte mit Steppenwolf (Born to be wild?), einer Reihe von Boxen, die die Welt zerstören können (oder auch nicht), ist aber ziemlich beknackt und führt zu nichts. Die bereits im vorigen Film angedeutete Wiederbelebung von Superman dient immerhin für ein paar hübsche "Friedhof der Kuscheltiere"-Gags. Es knallt und kracht ordentlich an allen Ecken, aber man kann sich des Eindrucks nicht verwehren, dass die ganze Wir-bringen-die-Band-wieder-zusammen-Thematik bei Marvel mehr Charme und Wucht hat. In dieser Beziehung ist "Justice League" eher wurschtiger Stadionrock, während „Marvel's Avengers“ eher coolen Indie-Power-Pop bieten. Für echte Fans: Im und hinter dem Abspann verstecken sich zwei Zusatzszenen, die eine witzig, die andere wegweisend…

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