Trailer zu ”Juliet, Naked”

Juliet, Naked

In der Verfilmung des gleichnamigen Nick-Hornby-Romans verliebt sich eine unglückliche Engländerin in einen untergetauchten Rockmusiker aus New Jersey
Annie (Rose Byrne) hat das Gefühl, dass die besten Jahre bereits hinter ihr liegen. Dabei ist sie gerade mal 40 Jahre alt. Vor allem die letzten 15 Jahre, die sie mit Duncan (Chris O’Dowd) verbracht hat, erscheinen ihr im Nachhinein als Zeitverschwendung. Denn Duncans Obsession für den verschollenen Rockmusiker Tucker Crowe (Ethan Hawke) ist weit größer als die Leidenschaft, die er für seine Freundin empfindet. Seelenverwandte sind in dem englischen Küstenort Sandcliff, wo Annie das Heimatmuseum leitet, schwer zu finden, was auch der Hauptgrund dafür ist, dass die beiden aneinander hängen geblieben sind. Als Duncan eines Tages Post von Tucker Crowes Plattenfirma bekommt, droht ihre Beziehung endgültig zu zerbrechen. Während er die frühen Demoaufnahmen für genial hält, klingen die halb garen Entwürfe in Annies Ohren ziemlich öde. Als sie ihre Kritik auf Duncans Fansite veröffentlicht, erhält sie überraschend eine Antwort – von Tucker Crowe persönlich. Der Musiker wohnt mietfrei in der Garage seiner Ex-Frau im fernen New Jersey und sieht sich als Versager, weil er sich nie um seine diversen Kinder gekümmert hat. Zwischen Annie und Tucker entwickelt sich eine E-Mail-­Affäre, von der Duncan nichts ahnt. Regisseur Jesse Peretz („Our Idiot Bro­ther“) hat aus einer schwachen Buchvorlage einen erstaunlich warmherzigen Film gemacht. „Juliet, Naked“ gehört nicht zu den besten Büchern von Nick Hornby (siehe links), doch mit viel Charme und Witz ­gelingt es den Darstellern, die relativ dünne Geschichte zu retten.

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