Trailer zu ”Ip Man: The Finale”

Ip Man: The Finale

Ip Man besucht seinen berühmtesten Schüler in den USA und kämpft zum vierten und letzten Mal gegen Rassismus
Mit einem bittersüßem Finale verabschiedet sich Donnie Yen („Star Wars: Rogue One“) nach über zehn Jahren von seiner Rolle als Kung-Fu-Großmeister Ip Man – und seiner Martial-Arts-Karriere. Hongkong, 1964: Vier Jahre nach dem Tod seiner Frau erfährt Ip Man, dass er unheilbar an Krebs erkrankt ist. Damit nicht genug: Sein bockiger Sohn Ching (He Ye) ist von der Schule geflogen. Auf der Suche nach einer neuen Ausbildungsstätte folgt Ip Man der Einladung seines berühmtesten Schülers Bruce Lee (Danny Chan) nach San Francisco. Dort muss er sich mit der chinesischen Hilfsorganisation CBA und Fremdenhass herumschlagen. Wenn die „Ip Man“-Saga von Regisseur Wilson Yip („Flash Point“) für eines steht, dann sind es die makellosen Kampfsequenzen. Auch das Finale weiß – dank Action-Choreograf Woo-Ping Yuen („Tiger & Dragon“), klarer Kameraführung und sattem Sounddesign – zu überzeugen. Seine Figur spielt Donnie Yen gewohnt nuanciert, in den Szenen mit dem CBA-Leiter (Yue Wu) und seiner jungen Tochter (Vanda Margraf) entsteht die emotionale Basis des Films. Andererseits bleiben die Widersacher völlig eindimensional: Der US-Marineausbilder Barton Geddes (Scott Adkins) und sein Karatetrainer (Chris Collins) definieren sich nur über ihren Rassismus. Umso befriedigender ist es aber, wenn Ip Man sie vermöbelt.

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