Trailer zu ”Ich bin dein Mensch”

Ich bin dein Mensch

Ist ein Roboter in der Lage,einen Menschen glücklich zu machen? Ein Gedankenspiel von Maria Schrader
Sehnen wir uns wirklich nach einem Partner, der uns jeden Wunsch von den Lippen abliest? Und was bedeutet es für eine Beziehung, wenn der ­andere nicht aus Liebe handelt? „Ich bin dein Mensch“ basiert auf Motiven von Emma Braslavskys gleichnamiger Kurzgeschichte. Auf hintergründige und humorvolle Weise widmet sich Maria Schraders Adaption „den Paradoxien des menschlichen Begehrens“. Der Film beginnt mit einem Blind Date. Das erste Rendezvous zwischen Alma (Maren Eggert) und Tom (Dan Stevens) verläuft allerdings nicht nach Plan. Auf seine albernen Komplimente („Deine Augen sind wie zwei Bergseen, in denen ich versinken möchte“) reagiert die Akademikerin mit tiefschürfenden Fragen („Glaubst du an Gott?“). Und beim ers­ten Tanz friert seine Festplatte plötzlich ein. Alma hat sich zur Teilnahme an einer ungewöhnlichen Studie überreden lassen. Drei Wochen soll sie mit einem humanoiden Roboter zusammenleben, der perfekt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Doch Alma fällt es schwer, sich auf dieses Experiment einzulassen. Schließlich handelt es sich bei Tom nur um eine Simulation. Einmal lässt sie ihren neuen Mitbewohner buchstäblich im Regen stehen, doch das stört ihn nicht. Egal, wie schroff und abweisend sie sich verhält – Tom gibt ihr trotzdem das Gefühl, sie zu mögen. Und dem kann sich auch eine so rationale Frau wie Alma auf Dauer nicht entziehen … Maria Schrader verbindet Wortwitz und Situationskomik mit klugen Gedanken und beiläufigen Beobachtun­gen. „Ich bin dein Mensch“ ist eine ebenso amüsante wie scharfsinnige ­Reflexion über den freien Willen, die wahre Liebe und die Frage, was das eine mit dem anderen zu tun hat.

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