Trailer zu ”I, Tonya”

I, Tonya

Biopic. Tonya Harding hat Sportgeschichte geschrieben. Sie war die erste Amerikanerin, die in einem offiziellen Wettbewerb einen dreifachen Axel erfolgreich gesprungen ist. In Erinnerung geblieben ist sie allerdings aus einem anderen Grund.
Am 6. Januar 1994 wurde ihre Konkurrentin Nancy Kerrigan von einem Attentäter mit einer Eisenstange am Knie verletzt. Hinter dem Anschlag steckten Hardings Ehemann Jeff Gillooly und ihr Bodyguard Shawn Eckardt. In den Medien wurde Tonya Harding daraufhin als „Eishexe“ verunglimpft. Doch was wusste sie wirklich über den feigen Angriff? Dies ist nur eine von vielen Fragen, denen Regisseur Craig Gillespie („Lars und die Frauen“) in seinem Film über das Leben der Tonya Harding (Margot Robbie) nachgeht. Weil Drehbuchautor Steven Rogers bei seinen Recherchen auf ganz unterschiedliche „Wahrheiten“ stieß, hat er sich entschlossen, die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven zu schildern – zu Wort kommen u. a. Hardings lieblose Mutter (Allison Janney) und ihr prügelnder Ehemann (Sebastian Stan). Mit skurrilem Witz zeichnet der Film das tragikomische Porträt einer hitzköpfigen Eiskunstläuferin, die in keiner Weise dem Ideal einer grazilen Eisprinzessin entsprach. „I, Tonya“ gelingt, was so unmöglich erscheint wie ein dreifacher Axel: Es ist Tragödie und Satire zugleich.

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