Trailer zu ”I Am Mother”

I Am Mother

In einer düsteren Zukunft zieht ein Roboter ein kleines Mädchen als seine Tochter auf
Mutter ist die Beste. Allerdings hat die „Tochter“ (Clara Rugaard) auch keine Vergleichsmöglichkeiten, denn das namenlose Mädchen lebt in einem hermetisch abgeriegelten Forschungsbunker. Nach der Auslöschung der Menschheit wird es von einem humanoiden Roboter aufgezogen, der entwickelt wurde, um die Erde neu zu besiedeln. „Mutter“ kümmert sich fürsorglich um den Teenager, lässt ihn aber auch für Tests in Ethik büffeln: „Tochter“ muss beweisen, dass sie selbst fähig ist, aus den Embryonen, die noch im Labor lagern, gute Menschen zu machen. Als plötzlich eine Frau (Hilary Swank) vor der Tür um Hilfe fleht, verändert sich das Verhältnis zwischen dem Mädchen und der künstlichen Intelligenz jedoch grundlegend. Das Spielfilmdebüt von Regisseur und Drehbuchautor Grant Sputore besticht durch eine herausragende Optik und die großartige Leistung der dänischen Newcomerin Clara Rugaard. Der moralphilosophische Überbau wird letztlich aber etwas zu wenig behandelt, und die clevere Story verliert zunehmend an Spannung, als das Spiel aus der klaustrophobischen Kammer in die Welt davor verlegt wird.

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