Trailer zu ”Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen”

Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen

Afroamerikanische Mathematikerinnen trugen entscheidend dazu bei, dass die NASA das Wettrennen im All gewinnen konnte
Geschichte wird von Männern geschrieben. Frauen kommen darin nur selten vor. Diese Erfahrung musste auch Katherine Johnson (gespielt von Taraji P. Henson) machen, die in den 60er-Jahren einen entscheidenden Anteil daran hatte, dass die USA das Wettrennen im All gewonnen haben, deren Pionierleistung aber nie gewürdigt wurde. Zusammen mit Dorothy Vaughn (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Soulsängerin Janelle Monáe) arbeitete sie als Mathematikerin für die NASA. Sie errechnete unter anderem die Flugbahn für John Glenns „Friendship 7“-Mission, die erste Erdumrundung eines US-Astronauten im Februar 1962. „Hidden Figures“ ist konventionell inszeniert, besticht aber durch einen klaren Blick für historische Details und symbolträchtige Anekdoten. Während die Frauen hochkomplexe Berechnungen anstellen, raufen sich die Herren der Schöpfung ratlos die Haare, weil sie nicht bedacht haben, dass die riesigen IBM-Computer nicht durch die Türen des Gebäudes passen. Unterdessen kämpft auch Mary Jackson für einen Traum, der vielleicht noch größer erscheint als die Vorstellung, ein Raumschiff zu den Sternen zu schicken: Sie will die erste weibliche Inge­nieurin der NASA werden. Mit augenzwinkerndem Humor erzählt „Hidden Figures“ von Diskriminierung, Vorurteilen und Ungerechtigkeit – und ist doch vor allem ein überwältigendes Plädoyer für Selbstbehauptung und Beharrlichkeit.

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