Greenland

Gerard Butler („Angel Has Fallen“) in einem erschreckend realistischen Katastrophendrama
Drama statt heroischer Action: Nach „Angel Has fallen“ (2019) haben sich Regisseur Ric Roman Waugh und Gerard Butler erneut zusammengetan (voraussichtlich 2022 erscheint mit „Kandahar“ ihr dritter gemeinsamen Film). Dieses Mal muss Butler keiner Verschwörung, sondern einem Meteoritenhagel entkommen. Wer nun aber ein Bombastgewitter im Stil von „2012“ oder „Armageddon“ erwartet, wird enttäuscht sein: „Greenland“ ist kein Katastrophenthriller, in dem es permanent rumst. Gut so. Ein Kometenschauer droht große Teile der Erde auszuradieren. Für John (Butler), seine Frau Allison (Morena Baccarin) und ihren Sohn ­Nathan (Roger Dale Floyd) besteht die einzige Hoffnung in einem Rettungsprogramm der ­Regierung, im Zuge dessen aber nur wenige ­Auserwählte in das scheinbar sichere Grönland ausgeflogen werden können. Das Endzeitdrama bietet zwar gelungene CGI-Effekte, erhebt diese aber nicht zum Selbstzweck. Stattdessen nimmt sich die Inszenierung zurück, um die Bedrohung aus dem All und die Folgen für die Menschheit möglichst realistisch darzustellen. Gerard Butler gefällt dabei als ­Vater, der das Überleben seiner Familie nicht in den eigenen Händen hält.

DIESEN FILM WÄHLEN