Trailer zu ”Goodbye Christopher Robin”

Goodbye Christopher Robin

Millionen Kinder auf der ganzen Welt sind mit den Abenteuern von „Pu der Bär“ aufgewachsen. Regisseur Simon Curtis beleuchtet das traurige Leben des Autors Alan Alexander Milne
Ein Luftballon, der zerplatzt, oder das Summen einer Fliege – es braucht nicht viel, damit A. A. Milne (Domhnall Gleeson) von seinen grausamen Erinnerun­gen an den Ersten Weltkrieg eingeholt wird. Der populäre Bühnenautor geißelt den Krieg als „sinnloses Massaker“, doch in den Kreisen der Londoner Boheme findet er kaum Gehör. Enttäuscht zieht sich der trauma­tisierte Schriftsteller mit seiner Frau Daphne (Margot Robbie) und dem nach Kriegsende geborenen Christopher Robin aufs Land zurück, wo er auf langen Wald­spaziergängen fantasievolle Geschichten für die Stofftiere seines Sohnes erfindet. Mit einem befreundeten Illustrator entwickelte Milne die Idee zu einem ersten Kinderbuch über einen vergesslichen Bären und seine Freunde, zu denen auch ein kleiner Junge gehört, der den Namen Christopher Robin trägt. In melancholischen Bildern entwirft ­Simon Curtis („My Week with Marilyn“) das berührende Porträt eines in sich gekehrten Mannes, dessen Leben von tragischen Ereignissen überschattet wird. Über die Zeit, die A. A. Milne mit seinem Sohn in den Wäldern von East Sussex verbringt, wird er später sagen, dass es die schönsten Tage seines Lebens waren. Doch Christopher Robin, der durch „Pu der Bär“ zum Kinderstar wurde und zum Entsetzen seines Vaters in den Zweiten Weltkrieg zieht, wird ihm vorwerfen, seine Kindheit verkauft zu haben. „Goodbye Christopher Robin“ ist ein unendlich trauriger Film, dessen Schönheit zu Tränen rührt.

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