Trailer zu ”Gelobt sei Gott”

Gelobt sei Gott

François Ozon beleuchtet einen über Jahrzehnte vertuschten Missbrauchsskandal
Der gläubige Familienvater Alexandre (Melvil Poupaud) ist entsetzt, als er erfährt, dass der Priester, der ihn vor dreißig Jahren sexuell missbraucht hat, noch immer mit Kindern arbeitet. Nachdem er sich vergeblich an die Kirche gewandt hat, macht er sich auf die Suche nach weiteren Betroffenen. Gemeinsam rufen sie den Opferverein La Parole Libérée (Das gebrochene Schweigen) ins Leben. „Gelobt sei Gott“ basiert auf wahren Ereignissen, die François Ozon („Jung & schön“) mit dokumentarischer Genauigkeit nachzeichnet. An über siebzig Kindern soll sich Pater Preynat in den Acht­zigerjahren vergangen haben. Philippe Barbarin, der Erzbischof von Lyon, wurde im März 2019 zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt, weil er die Taten gedeckt hat. Auch gegen Prey­nat wird in absehbarer Zeit verhandelt. Ozon zeigt, wie sich die Betroffenen dazu durchringen, ihr Schweigen zu brechen. In nüchternen, eindringlichen Bildern schildert er die inneren und äußeren Widerstände, die sie dabei überwinden müssen. „Gelobt sei Gott“ entstand in Zusammenarbeit mit den Opfern, deren Geschichte der Film erzählt.

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