Trailer zu ”Free Fire”

Free Fire

Armie Hammer, Brie Larson, Sam Riley & Co. ballern und fluchen um ihr Leben: Ein missglückter Waffendeal entwickelt sich zu einem gnadenlosen Feuergefecht in einer verlassenen Lagerhalle
Boston, 1978: Mithilfe der toughen Jus­tine (Brie Larson) wollen die IRA-Gangster Chris (Cillian Murphy) und Frank (Michael Smiley) einen großen Waffendeal durchziehen. Dafür treffen sie sich, begleitet von ihren beiden Handlangern Bernie (Enzo Cilenti) und Stevo (Sam Riley), in einem verlassenen Fabrikgebäude mit dem Händler Vernon (völlig durchgeknallt: Sharlto Copley) und dessen Männern Martin (Babou Ceesay), Gordon (Noah Taylor) und Harry (Jack Reynor). Als Mittelsmann soll der zwielichtige Ord (Armie Hammer) fungieren. Anfängliche Missverständnisse über die bestellte Ware sorgen für erste Probleme. Da aber keiner der Anwesenden große Lust auf unnötigen Ärger hat, dauert es nicht lange, bis eine Einigung gefunden ist. Doch als bei einem privaten Streit zwischen Stevo und Harry die ersten Schüsse fallen, eskaliert die angespannte Situation. Die Lagerhalle entwickelt sich zum Schauplatz eines brutalen Überlebenskampfs, bei dem es jeder auf die Kohle aus dem Handel abgesehen hat. Eine Location, eine große Auseinandersetzung: In bester „Reservoir Dogs“-Manier inszeniert der britische Regisseur Ben Wheatley („High-Rise“) seine Ac­tion­komödie „Free Fire“, an deren Drehbuch er ebenfalls beteiligt war. Und obwohl die Handlung im Wesentlichen daraus besteht, dass die Figuren in einer Halle von Deckung zu Deckung huschen und dabei ständig aufeinander schießen, kommt in keiner der 90 Filmminuten auch nur ansatzweise Langeweile auf. Der Grund dafür sind die tollen Charaktere und die großartig geschriebenen Dialoge. Das bestens aufgelegte Ensemble – unter anderem Cillian Murphy („Red Lights“), Brie Larson („Kong: Skull Island“), Sam Riley („Stolz und Vorurteil & Zombies“) und Sharlto Cop­ley („District 9“) – feuert aus allen Rohren und flucht und beleidigt, was das Zeug hält. Armie Hammer („Codename U.N.C.L.E.“) stiehlt seinen Kollegen dabei als vollbärtiger Geschäftsmann Ord mit seinem trockenen Humor immer wieder die Show. Mit Filmblut wird ebenfalls nicht gegeizt, richtig heftig wird die gezeigte Gewalt allerdings erst in der Schluss­viertelstunde, wenn den Figuren die Munition ausgeht und dann auch mal Brechstangen oder Autos (!) als Waffen herhalten müssen – das ist zwar recht brutal, aufgrund der ironischen und ­hyperrealen Inszenierung jedoch extrem unterhaltsam.

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