Trailer zu ”Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe”

Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe

Auch im zweiten Teil des Erotikdramas kann Anastasia den Verführungskünsten des undurchsichtigen Christian Grey nicht widerstehen
Nach genau einem Jahr kehren Christian Grey (Jamie Dornan) und Anastasia Steele (Dakota Johnson) zurück auf die Kinoleinwand. Im zweiten Teil der SM-Lovestory scheint Anastasia einen Weg gefunden zu haben, Christian zu vergessen, nachdem sie der skurrilen vertragsbasierten Beziehung ein Ende gesetzt hat. Doch der sadistische Jungmilliardär lässt nichts unversucht, um Anastasia zurückzugewinnen. Er behauptet, sich geändert zu haben, und auch Anastasia kann ihr Verlangen nach Christian nicht länger zügeln. Unmittelbar nachdem sie es wieder miteinander versuchen wollen, öffnen sich die Türen zu Christians düsterer Vergangenheit. Vom Überschreiten „gefährlicher Grenzen“ kann im zweiten Teil – wie angekündigt – nicht die Rede sein. Vielmehr überwiegen eher romantische Kuschelszenen als harte SM-Spiele. Nachdem Christian Grey vielen Fans im ersten Teil zu glatt erschienen war, lassen ihn die Produzenten diesmal mit Bartstoppeln auftreten. Als wilder „Bad Boy“ geht Jamie Dornan alias Grey deshalb aber noch lange nicht durch. Auch die Qualität der Dialoge lässt stellenweise zu wünschen übrig, wenn eine Konservation lediglich aus „Du gehörst mir“ und „Ich gehöre dir“ besteht. Die wenigen Spannungsmomente lösen sich allzu schnell in Wohlgefallen auf. Zum Beispiel, wenn Grey mit seinem Privathelikopter abstürzt und seine Familie vor Sorge fast umkommt – und er im nächsten Moment unversehrt zur Tür hereinkommt. Lediglich die Schlussszene sorgt dafür, dass der Zuschauer wissen will, wie es weitergeht. Die Handlungsdefizite werden durch den emotionsgeladenen Soundtrack ansatzweise ausgeglichen. Tracks wie „I Don’t Wanna Live Forever“ von ZAYN und Taylor Swift und weitere Songs von Sia, John Legend oder Kygo werden mit Sicherheit die Charts in Windeseile erobern. Auch wenn der Hochglanz-Look des Films stark polarisiert, sind die schauspielerischen Leistung der Protagonisten durchweg okay. Neben Dakota Johnson und Jamie Dornan überzeugen Eric Johnson, Rita Ora, Marcia Gay Harden und Kim Basinger. Für einen Mädelsabend also genau das Richtige. Zumal die Erwartungen der meisten Leser(innen) an das Erotik-Movie durchaus erfüllt werden.

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