Trailer zu ”Fences”

Fences

Denzel Washington bietet in der kraftvollen Charakterstudie eine Oscar-reife Leistung
Für Denzel Washington war seine dritte Regiearbeit eine Herzensangelegenheit. Er spielte schon am Broadway in einer Inszenierung des preisgekrönten Stücks „Fences“ von August Wilson. Viele Jahre bemühte sich Washington um eine Übertragung auf die Leinwand, und zwischendurch sah es so aus, als würde das Projekt auf der Kippe stehen. Mit minimalem Aufwand wurde das Vorhaben jetzt realisiert, und es ist zu hoffen, dass nach dem Oscar-Whitewashing des letzten Jahres die „Fences“-Darsteller eine verdiente Würdigung erfahren. Vier Nominierungen hat der Film erhalten. „Fences“ erzählt die Geschichte des Afroamerikaners Troy Maxson (Wa­shington), der in den 50er-Jahren in Pittsburgh als Müllmann arbeitet. Früher träumte er von einer Karriere als Baseballspieler, was ihm aufgrund seiner Hautfarbe nicht vergönnt war. Jetzt hat er sich ein Haus gekauft, in dem er sich mit seiner Familie behaglich einrichtet. Doch insgeheim ist Troy noch immer überzeugt, dass die Ungerechtigkeiten des Lebens ihn weiterhin einschränken: Warum sonst darf nie ein Schwarzer am Steuer der Müllautos sitzen? Der Film ist streng theaterhaft inszeniert und spielt fast ausschließlich an einem einzigen Schauplatz, dem Hinterhof der Familie. Ein klarer Oscar-Favorit.

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