Trailer zu ”Ein Licht zwischen den Wolken”

Ein Licht zwischen den Wolken

Ein gutmütiger Hirte gerät ungewollt zwischen die Fronten eines albanischen Dorfs
Der Hirte Besnik (Arben Bajraktaraj) lebt zusammen mit seinem Vater Fadil (Bruno Shllaku) in einem albanischen Bergdorf. Die Mutter ist gestorben, die beiden Geschwister sind ausgezogen. Da der Vater schwer krank ist, kommen sie mit ihren Familien nach Hause zurück. Als Moslem Besnik in der dorfeigenen Moschee eine ungewöhnliche Entdeckung macht, stellt er damit die religiöse Gemeinschaft des Dorfs auf die Probe. Denn: Die Moschee war einst eine Kirche. So einfach das Leben in dem nord­albanischen Dorf im Allgemeinen auch ist, so schwierig gestaltet sich das menschliche Miteinander. Das zeigt sich nicht nur in den schwelenden Konflikten innerhalb von Besniks Familie, sondern explizit auch im religiösen Zusammensein. Zwischen den Fronten steht der ­gleichermaßen gebrochene wie gutherzige Einzel­gänger, der sich in der Gesellschaft seiner Ziegen am wohlsten zu fühlen scheint. Arben Bajraktaraj („Missions“, „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1“) stellt Besnik wunderbar eindringlich dar und verleiht seiner Figur eine schmerzhafte Verlorenheit, die einen nicht loslässt. Die karge Schönheit der albanischen Berge bietet dabei die passende Kulisse für den in poetischen Bildern ­erzählten Film.

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