Trailer zu ”Dune”

Dune

Endlich erhält Frank Herberts Sci-Fi-Roman „Der Wüstenplanet“ die Verfilmung, die er verdient: Kinovisionär Denis Villeneuve („Blade Runner 2049“) hält sich eng an die Vorlage und hat ein bildgewaltiges, kongeniales Epos gedreht
Das Jahr 10 191: Herzog Leto Atreides (Oscar Isaac) muss auf Geheiß des Imperators seinen Heimatplaneten verlassen und sich mit seiner Konkubine Lady Jessica (Rebecca Ferguson) und Sohn Paul Atreides (Timothée Chalamet) auf dem Wüstenplaneten Arrakis niederlassen. Seine Aufgabe: die Produktion des „Spice“ – ein von riesigen Sandwürmern bewachtes Gewürz, das sowohl Droge als auch Antrieb für die Raumfahrt ist – erhöhen. Der frühere Herrscher Vladimir Harkonnen (Stellan Skarsgård) hat etwas dagegen. Kann Paul, den das Wüstenvolk der Fremen für den neuen Messias hält und der sich in die junge Chani (Zendaya) verliebt, Familie und Planet retten? Seit seiner Kindheit hat Regisseur ­Denis Villeneuve von der Verfilmung des Sci-Fi-Romans geträumt, nun hat er es geschafft – und wie! Der Frankokanadier nutzt künstlerische Mittel, die er in ­Filmen wie „Sicario“ oder „Blade Runner 2049“ entwickelt hat: zum Beispiel ­monochrome Locations für bestimmte Figuren oder die Vermischung des Sounds mit der Musik von Oscar-Preis­träger Hans Zimmer (siehe rechts). Und dabei bleibt er der Buchvorlage mit all ihren komplexen Themen wie Umwelt, Kapitalismus oder messianischer Impuls so weit es geht treu. Im Erfolgsfall wird es einen zweiten Teil geben.

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