Trailer zu ”Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden”

Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden

Dieser Film regt den Kopf an – und lässt den Magen rebellieren: surreales und groteskes Arthouse-Kino aus Spanien
Auf einer Zugfahrt in das Krankenhaus, in dem ihr Mann Emilio (Quim Gutiérrez) liegt, wird die Verlegerin Helga Pato (Pilar Castro) von dem Psychiater Ángel Sanagustín (Ernesto Alterio) angesprochen. Er erzählt ihr die Geschichte seines schwersten Falls, Martín Urales de Úbeda (Luis Tosar): Dieser hat sich während des Kosovokriegs in Pristina in eine Ärztin (Stéphanie Magnin Vella) verliebt, die ein Kind pro Monat an zwielichtige Männer weitergab, damit diese das Krankenhaus finanzieren. Im weiteren Verlauf der Erzählung geraten die zum Teil wahnwitzigen Geheimnisse all dieser Personen ans Licht. Der stark surrealistisch angehauchte Debütfilm nach einem Roman von Antonio Orejudo hat im ersten von drei Filmkapiteln gleich mal fünf Erzählebenen, arbeitet mit rätselhaften und verstörenden Bildern und kontrapunktischer Musik. Wer Müll, Blut und menschliche Exkremente ansehen kann, liegt hier richtig. Eine intensive Filmerfahrung, nach der die meisten Zuschauer allerdings nicht mehr entspannt zum Essen gehen werden.

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