Trailer zu ”Die Lebenden reparieren”

Die Lebenden reparieren

Ein Herz hört auf zu schlagen und rettet das Leben eines anderen Menschen
Simon scheint zu schlafen, doch der 19-Jährige, der nach einem Unfall auf der Intensivstation liegt, ist klinisch tot. Innerhalb weniger Stunden müssen seine Eltern entscheiden, ob sie seine Organe zur Transplantation freigeben wollen. Maylis de Kerangal schildert in ihrem preisgekrönten Roman „Die Lebenden reparieren“ die Not und die Verzweiflung der Angehörigen, aber auch den Alltag von Ärzten, Pflegern und Krankenschwestern. Und sie berichtet von Claire, einer 50-jährigen Mutter aus Paris, die auf ein Spenderherz wartet. Regisseurin Katell Quillévéré hat diesen Teil der Handlung deutlich ausgebaut. Claires Zweifel, ihre Hoffnungen und Ängste werden im Film zu einer eigenen Geschichte. Nüchtern und sachlich beschreibt „Die Lebenden reparieren“ den Weg, den ein Herz von einem Körper in einen anderen zurücklegen muss. Katell Quillévéré wollte „eine Ode an das Leben und die Lebenden“ drehen. Das ist ihr auf unsentimentale und doch ergreifende Weise gelungen.

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