Trailer zu ”Der unverhoffte Charme des Geldes”

Der unverhoffte Charme des Geldes

Pierre-Paul macht sich nichts aus Reichtum – doch plötzlich hat er Geld im Überfluss. Was tun? Mithilfe neuer Geschäftspartner will er das System austricksen, das auf finanziellen Erfolg ausgerichtet ist
Der kanadische Regisseur Denys Arcand ist bekannt für seine gesellschaftskritischen Werke wie „Der Untergang des amerikanischen Imperiums“ (1986) und „Die Invasion der Barbaren“ (2003), das 2004 mit dem Oscar für den Besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet wurde. Und auch ­Arcands neue Arbeit ist ein hervorragendes, intelligentes Erzählstück geworden. Seine Hauptfigur ist ein gewisser Pierre-Paul (Alexandre Landry) aus Montreal, studierter Philosoph, Paketfahrer und ein leidenschaftlicher Kapitalismusgegner. Ausgerechnet ihm fällt säckeweise Geld vor die Füße, als er Zeuge eines Überfalls wird, bei dem sich die Gangster gegenseitig abknallen. Zunächst weiß er nichts damit anzufangen, doch das ändert sich bald. Nur haben Polizei und Mafia auch großes Interesse an den Millionen. Kapitalismuskritik und Krimikomödie, clevere Dialoge und ein sympathisches Ensemble – zwischen diesen Parametern bewegt sich das wunderbar locker inszenierte Heist-Movie, mit einer zarten, aber witzigen statt kitschigen Romanze als Bonus. Äußerst charmantes Kino!

DIESEN FILM WÄHLEN