Der kleine Spirou

Eine Komödie mit dem Comichelden in kurzen Hosen, der die Welt sehen will
Seine Eltern sind es, sein Großvater war es – ja, nahezu alle seine Vorfahren trugen stolz die rote Kluft mit den goldenen Knöpfen. Auch Spirou soll nach den Ferien auf die Hotelpagenschule wechseln, um die Tradition fortzuführen. Doch während ihm schon mal die Uniform auf den Leib geschneidert wird, hadert der Junge mit seiner Zukunft: Eine Wahrsagerin prophezeit ihm wilde Abenteuer, aber sein Opa Pepe (Pierre Richard), der immer noch seine Pagen­jacke trägt und sogar einen Lift in seinem Zimmer hat, tröstet ihn: „Die anderen werden dir von ihren Reisen erzählen: Tapetenwechsel ohne Risiko!“ Doch so einfach lässt sich Spirou nicht abspeisen. Er beschließt, mit seiner angebeteten Suzette auf Weltreise zu gehen . Die „Spirou und Fantasio“-Comics feiern dieses Jahr 80. Geburtstag. Noch nicht ganz so lange gibt es die Abenteuer mit dem kleinen Spirou, die nun als Vorlage für die freche Lausbubenkomödie dienten. Die behält den frivolen Unterton bei, belässt auch das Dekolleté von Madame Chiffre unverschämt üppig und dem Opa seine Schmuddelhefte. Statt politischer Korrektheit gibt’s herrliche Sprüche und Streiche mit der Zwille, doch die Moral stimmt: Lebe deinen Traum.

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