Trailer zu ”Der Grinch”

Der Grinch

Einmal mehr will der grüne Miesepeter von Kinderbuchautor Dr. Seuss allen anderen das Weihnachtsfest versauen
Weihnachten, das Fest der Liebe. Pah, der Grinch hasst Weihnachten! Seit 1957, als das Kinderbuch „Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat“ des US-amerikanischen Autors und Cartoonzeichners Dr. Seuss veröffentlicht wurde. 1966 wurde es als Zeichentrick erstmals verfilmt, 2000 folgte die Oscar-prämierte Realverfilmung mit Jim Carrey. Und nun bringen die Animationsprofis von Illu­mination Entertainment („Ich – Einfach unverbesserlich“, „Sing“) die fantastische Geschichte des griesgrämigen Grünlings auf die Leinwand. Für alle, die sie nicht kennen: Der Grinch ist ein Zyniker durch und durch. Zusammen mit seinem treuen Hund Max wohnt er in einer abgelegenen Höhle, hoch oben über dem Dörfchen Whoville, in dem die fröhlichen Whos leben, deren Laune durch die Vorfreude auf Weihnachten noch gesteigert wird. Davon genervt, will der Miesepeter ihnen nun das Fest versauen – indem er Weihnachten stiehlt. Doch der Grinch hat die Rechnung ohne die kleine Cindy-Lou gemacht. Das Mädchen will den Weihnachtsmann auf seiner Heiligabendrunde abfangen, um ihm für die Unterstützung ihrer überarbeiteten Mutter zu danken. Der neue computeranimierte Griesgram ist deutlich putziger und weniger gruselig geraten als der Zeichentrick-Grinch, der in den USA zu Weihnachten gehört wie bei uns „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Dass die Neuauflage visuell begeistert, überrascht angesichts der Macher hinter der Kamera bzw. dem Computer nicht. Charmant ist sie aber auch, ebenso niedlich und komisch. Den Hauptanteil daran hat in der deutschen Synchronfassung Otto Waalkes als Grinch – auch weil er dabei auf Holladihitis und andere Blödeleien verzichtet. Die konsumkritische Botschaft vom wahren Geist der Weihnacht darf natürlich auch nicht fehlen, herzerwärmend, allerdings auch ein wenig pathetisch eingestreut. Aber zu Weihnachten darf man das.

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