Trailer zu ”Der Effekt des Wassers”

Der Effekt des Wassers

Was macht ein schüchterner Kranführer, wenn er sich verliebt? Er geht baden
Die Isländerin Sólveig Anspach hat ihre Filme vorwiegend in Frankreich („Treibsand“, „Queen of Montreuil“) inszeniert und verstarb überraschend im Sommer 2015, als ihr jüngster Film „Der Effekt des Wassers“ noch nicht fertiggestellt war. Diese Aufgabe übernahm ihr Team, sodass ihr Werk nun doch noch seinen Weg in die Kinos findet. Der Film greift drei Figuren aus „Queen of Montreuil“ auf, ohne dass er als Fortsetzung gemeint ist. Samir Guesmi spielt erneut den leicht verhuschten Samir, der in Paris als Kranführer arbeitet und sich in die Schwimmlehrerin Agathe (Florence Loiret-Caille) verliebt. Um ihr Herz zu erobern, gibt er sich als Nichtschwimmer aus und nimmt bei ihr Unterricht. Was nur so lange gut geht, bis eine Frau ins Wasser fällt und Samir spontan zu einer Rettungsaktion ins ­Becken springt. „Der Effekt des Wassers“ ist eine bezaubernde romantische Komödie voller skurriler Ideen. In der zweiten Hälfte kommt es sogar zu einem längeren Zwischenaufenthalt in Island. Schade, dass Sólveig Anspach die Pre­miere dieses kleinen, feinen Films nicht mehr erleben konnte.

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