Trailer zu ”Das Gesetz der Familie”

Das Gesetz der Familie

Michael Fassbender und Brendan Gleeson in einem dialoglastigen, sehr britischen Vater-Sohn-Drama, das die Grenzen der Familientradition hinterfragt
Sie leben außerhalb der Gesellschaft, haben keinen festen Wohnsitz und sind auf Einbruch, Diebstahl und Verkehrsdelikte spezialisiert: Der Cutler-Clan lebt inmitten des Postkarten-England seinen ganz eigenen ­Rebellenalltag. Familienpatriarch Colby (Brendan Gleeson) nimmt die ewigen Nachstellungen der Polizei nie richtig ernst und wacht darüber, dass auch sein Sohn Chad (Michael Fassbender) die kriminelle Tradition der Familie wahrt. Doch genau das wird zum Problem: Chad, der nie eine Schule besucht hat, ist mittlerweile selbst Familien­vater und sehnt sich nach einer bürgerlichen Existenz. Was zwischen Vater und Sohn für erhebliche Konflikte sorgt. Das Krimidrama „Das Gesetz der Familie“ ist mit Brendan Gleeson und Michael Fassbender überragend besetzt, kommt aber – abgesehen von einigen Verfolgungsjagden – über eine mäßige TV-Produktion nicht hinaus. Chad kann sich nie entscheiden, ob er weiter ein Desperado sein will oder ein ordentliches Leben führen möchte, und diese Indifferenz färbt auf den Film ab. Er ist nicht richtig komisch, aber auch nicht subversiv genug, obgleich die Story das locker hergegeben hätte. Und das Ende des Films lässt den Zuschauer erst recht ratlos zurück.

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