Trailer zu ”Cold War – Der Breitengrad der Liebe”

Cold War – Der Breitengrad der Liebe

Die betörende Chronik einer bedingungslosen Liebe vor dem Hintergrund des Kalten Krieges
Vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs reisen Wiktor und Irene mit ihrem Tonbandgerät durch Polen. Sie sind auf der Suche nach traditionellen Melodien für eine neu zu gründende Tanz- und Musikakademie. Unter den Bewerberinnen für den Chor befindet sich auch die geheimnisvolle Zula. Wiktor ist wie elektrisiert. Zwischen den beiden entwickelt sich eine ebenso leidenschaftliche wie tragische Liebesbeziehung. Schon bald ist das ­Ensemble so erfolgreich, dass es von den kommunistischen Funktionären für politische Zwecke vereinnahmt wird. Als das Kulturministerium ein Loblied auf Stalin verlangt, beschließt Wiktor, in den Wes­ten zu fliehen. Zula hat versprochen, ihn nach Paris zu begleiten, doch als es so weit ist, taucht sie nicht auf. Über 15 Jahre hinweg folgt Regisseur Paweł Pawlikowski den beiden Liebenden, die sich bei verschiedenen Gelegenheiten wiedersehen. Ihre Sehnsucht scheint unstillbar, doch noch größer ist ihr Unvermögen zusammenzuleben. Weder im Osten noch im Westen können sie wirklich frei sein. Dass Pawlikowski nur die entscheidenden Momente ihrer Beziehung bebildert und die Ereignisse dazwischen ausblendet, verleiht seinem Film eine klare formale Struktur. Dabei setzt er auf die gleichen ästhetischen Mittel wie in seinem Oscar-prämierten Nachkriegsdrama „Ida“ (2013): In betören­den Schwarz-Weiß-Bildern im 4 : 3-Format zeichnet er das ergreifende Porträt einer zerrissenen, unbedingten Liebe. Für Geschichten wie diese wurde das Kino erfunden.

DIESEN FILM WÄHLEN