Trailer zu ”Cars 3: Evolution”

Cars 3: Evolution

Ausgebremst: Den plappernden PS-Schleudern von Pixar geht langsam die Luft aus
Der windschnittige Rennbolide Lightning McQueen rast erneut über die Piste, ist aber langsam etwas in die Jahre gekommen. Die Konkurrenz schläft nicht, und im Möchtegern-Champ Jackson Storm erwächst ihm ein würdiger Gegner. Um sich nicht abhängen zu ­lassen, kehrt Lightning McQueen zu seinen Wurzeln zurück und absolviert ein strammes Training. Dreimal dürfen Sie raten, was am Schluss passiert. „Cars 3“ von „Cars 2“-Regisseur Brian Fee übernimmt große Teile der Handlung des Tom-Cruise-Rennfahrerfilms „Tage des Donners“ und mischt noch etwas „Rocky“-Klischees hinzu. War schon der zweite Teil der knallbunten Animationsserie nur ein müder Abklatsch des Originals, ist der dritte Anlauf ein reiner Rohrkrepierer. Die Gags sind flach und dürften sogar kleine Kinder unterfordern, und Spannung kommt bei der schlappen Aufholjagd schon mal gar nicht auf. Tricktechnisch bietet die Pixar/Disney-Produktion die zu erwartende Perfektion, doch der Lack ist ab, und nur einige wenige Figuren, wenn man die sprechenden Autos so nennen will, behalten Reiz und Originalität. Lightning McQueen gehört nicht zu ­ihnen. Bleibt zu hoffen, dass sich eine Schrottpresse erbarmt und dies der letzte Teil der Reihe war.

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