Trailer zu ”Borg/McEnroe”

Borg/McEnroe

1980 trafen sich Björn Borg und John McEnroe in Wimbledon zum größten Tennisfinale aller Zeiten
Was fühlten Björn Borg und John McEnroe, als sie am 5. Juli 1980 den Rasen von Wimbledon betraten? Das Endspiel zwischen den so ungleich scheinenden Widersachern ist die Klammer für ein psychologisches Puzzle, das am Ende ein faszinierendes Gesamtbild ergibt. Wir sehen Björn, den schwedischen Jungen (Borgs Sohn Leo), der unaufhörlich den Ball gegen eine Garagenwand spielt, der später auf dem Platz so wütend wird, dass Schwedens Sportfunktionäre ihn nicht fördern wollen. Der schließlich seine Emotionen zu kontrol­lieren lernt, und – nun gespielt von Sverrir Gudnason – doch nur eins will, nein, muss: gewinnen. John McEnroe (Shia LaBeouf) ist wie geschaffen als Antagonist. Völlig maßlos erwartet die Familie Höchstleis­tungen von dem New Yorker Schulbub. Der rächt sich dafür mit Maßlosigkeit auf dem Platz. Dabei will auch er nur eins, nein, er muss: gewinnen. Der zwanghafte Perfektionismus eint die beiden. Das ist das Leitmotiv in diesem brillanten Film, der in seiner Collage eher Zustände beschreibt als Geschichten erzählt.

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