Trailer zu ”Blue My Mind”

Blue My Mind

Für eine Teenagerin entwickelt sich die Pubertät zu einem furchterregenden Albtraum
Lisa Brühlmanns Spielfilmdebüt verbindet die Umbrüche in der Pubertät mit mythologischen Motiven. Die 15-jährige Mia (Luna Wedler, „Das schönste Mädchen der Welt“) ist mit ihren Eltern in eine neue Stadt gezogen. Während sich ihr Körper auf mysteriöse Weise verändert, versucht sie ihre wachsende Verzweiflung mit Sex und Alkohol zu betäuben. Außerdem entwickelt sie einen unerklärlichen Heißhunger auf rohen Fisch, der selbst vor dem Aquarium ihrer Mutter nicht haltmacht. Auf der Suche nach ihrer wahren Identität und der eigenen ­Natur trifft sie schließlich eine radikale Entscheidung. „Blue My Mind“ zählt neben „Der Nachtmahr“ zu den ungewöhnlichsten und kühnsten Coming-of-Age-Filmen der letzten Jahre. Mit großer Unerschrockenheit werden die verwirrenden Gefühle und Ängste des Erwachsenwerdens geschildert. Beim Nachwuchsfestival „Max Ophüls Preis“ wurde Lisa Brühlmann als beste Regisseurin ausgezeichnet. „Sie macht Emotionen körperlich spürbar und schaut dorthin, wo es unangenehm ist, wo es wehtut“, lautete die Begründung der Jury. Das trauen sich in dieser Konsequenz nur wenige Filme.

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