Trailer zu ”Birds of Passage – Das grüne Gold der Wayuu”

Birds of Passage – Das grüne Gold der Wayuu

Gangsterkino der anderen Art: Ein indigener Clan übernimmt in Kolumbien eine führende Rolle im Drogenhandel
Der Name Pablo Escobar ist noch nicht in aller Munde, als Rapayet (José Acosta) 1968 die teure Mitgift zusammenbekommen muss, um Zaida (Natalia Reyes) heiraten zu können. Sie beide gehören zum Volk der Wayuu, das abgeschieden im Nordosten Kolumbiens lebt. Rapayet beginnt, US-Hippie-Touristen Marihuana zu verkaufen, und kommt so auf den Geschmack von Reichtum und Macht. Schon bald muss er beides mit Gewalt verteidigen, wodurch er nicht nur viele Leben, sondern auch die Kultur der Wayuu in Gefahr bringt. Das ethnografisch geprägte Epos verknüpft auf packende Art und Weise Muster des Mafiafilms mit indigenen Riten und zeigt, wie Gier Tradition zerstört. In gewaltigen, oftmals dokumentarischen Bildern erzählt der Film von den Anfängen des Kokainhandels in Kolumbien und setzt dabei auch auf Laiendarsteller, was dem Ganzen noch mehr Authentizität verleiht.

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