Trailer zu ”Baby Driver”

Baby Driver

Die wichtigsten Rollen in diesem hochkarätig besetzten Highspeed-Thriller spielen ein sehr junger, aber talentierter Fluchtfahrer und die Musik
Heute noch Banken auszurauben erscheint anachronistisch. Laut einer Studie aus dem Jahr 2012 betrug die Beute in den USA im Schnitt gerade mal 4330 Dollar. Die Summe reduziert sich natürlich, je mehr Menschen an dem Überfall beteiligt sind. Von üppig kann bei diesem Einkommen keine Rede sein, vor allem wenn man bedenkt, dass die Betriebskosten wie Waffen, Masken oder Fluchtfahrzeuge noch abgezogen werden müssen. Hinzu kommt, dass etwa ein Drittel der Raubzüge schiefgeht und die Polizei 20 Prozent der Fälle aufklärt. Ökonomisch betrachtet ein Minusgeschäft. Für Regisseur Edgar Wright kein Grund, seinen Bankraubthriller „Baby Driver“ nicht zu drehen. Tatsächlich verschwendet der dabei keinen Gedanken an die Wirtschaftlichkeit eines solchen Unternehmens. Wright lässt Autos haufenweise schrotten und Munition tonnenweise verballern. Das macht keinen Sinn, aber Spaß. Mittendrin im Chaos: Fluchtwagenfahrer Baby (Ansel Elgort), der viel lieber mit der Kellnerin Debora (Lily James) durchbrennen würde. Die Story klingt jetzt nicht neu, besitzt aber Unterhaltungswert. Hier zahlt es sich aus, dass Regisseur Wright bei der Besetzung nicht knausrig sein musste und die wichtigsten Rollen mit Topleuten besetzen konnte. Zudem funktioniert sein Konzept der rhythmischen Kinogymnastik, denn der Soundtrack lädt den Zuschauer tat­sächlich zum Mitwippen ein

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